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Bauknecht Schorndorf 1908 e.V. Vereinsgeschichte |
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Begonnen hat die Vereinsgeschichte im Frühjahr 1908 als sich eine Gruppe junger Turner im Gasthaus „zur Bierhalle“ traf, um die immer mehr aufkommende Sportart Ringen zu pflegen und einen Athletenklub zu gründen .Der Verein wurden Spartania genannt, gemäß der ehrwürdigen Stadt in Griechenland, deren Söhne in strenger Manneszucht erzogen wurden.
Nach dem 1. Weltkrieg, der alle sportlichen Veranstaltungen zum Stillstand brachte, begannen die größeren sportlichen Erfolge. 1934 erkämpfte sich die Mannschaft den Aufstieg in die Württembergische Oberliga.1936 wurde mit Hermann Pfeil erstmals ein Schorndorfer Ringer Württembergischer Meister.
Wieder war es ein Krieg, der 2. Weltkrieg, der den Zusammenbruch des sportlichen Lebens einleitete. Nach Kriegsende wurden durch Beschluss der Militärregierung alle Schorndorfer Sportvereine zu einem Großverein zusammengeschlossen, der über 1000 Mitglieder umfasste.
Allerdings zeigte sich, dass damals so viele Einzelsportarten unter einem Dach nicht funktionierten. Ende 1948 machten sich die Vereine wieder selbstständig und die große Sportvereinigung wurde aufgelöst. Der Athletiksportverein Spartania 1908 trat wieder ins Leben. Die Erfolge ließen nicht lange auf sich warten. Alfons Furtmayer wurde 1956 Deutscher Meister im Bantamgewicht. 1958 wurde der ASV nach hartem Kampf gegen
München-Neuaubing Deutscher Vizemeister. Den zweiten Deutschen Vizemeistertitel errang der ASV nach einer knappen Niederlage 1974 gegen den KSV Witten. Der sportliche Höhepunkt in der Vereinsgeschichte war dann der Gewinn der Deutschen Meisterschaft 1975 gegen Mainz 88 den nicht einmal das Ringerdenkmal Wilfried Dietrich verhindern konnte.
Zu den herausragenden Schorndorfer Ringern gehören die mehrfachen
Deutschen Meister
Alfons Furtmayer, Hans Partsch, Edi Giray, der sogar
Vize-Europameister wurde, Eberhard Wahl, Reinhold Hucker und die
Brüder Alfons und Lorenz Hecher.
Die großen Erfolge in den siebziger Jahren waren maßgeblich
durch die Unterstützung der Fa. Bauknecht ermöglicht worden.
1966 wurde zwischen dem damaligen 1. Vorsitzenden Karl Wahl und
dem Firmengründer Gottlob Bauknecht ein Partnerschaftsvertrag
geschlossen. Seither heißt der Verein ASV Bauknecht Schorndorf
1908 e.V.
Nach dem Ende des Familienunternehmens Gottlob Bauknecht im Jahr
1981 konnte der ASV sich einen Verbleib in der 1. Bundesliga nicht
mehr leisten und erklärte seinen Rückzug, was nach den
Richtlinien des DRB den Neubeginn im Amateurlager bedeutete.
Doch der Idealismus war nicht gebrochen und langsam ging es wieder
aufwärts von der Verbandsliga über die Oberliga, die
Regionalliga in die 2. Bundesliga wo der ASV in der Saison 2000
souverän ohne Punktverlust Meister wurde und damit den Aufstieg
in die 1. Bundesliga schaffte. Nach zwei Jahren in der ersten
Bundesliga hatte sich der ASV für die Saison 2002 einiges
vorgenommen. Doch manchmal kommt es anders, als man denkt. Durch
die Insolvenz des Hauptsponsors, der Fa. Oase Bäderdesign musste
der ASV seine Mannschaft aus finanziellen Gründen aus der ersten
Bundesliga zurückziehen. Dies war nach 20 Jahren der zweite
Rückzug aus der Bundesliga.
Aber auch in dieser Situation, die dem Verein große sportliche
und finanzielle Probleme bereitete, zeigte sich, dass das
Zusammengehörigkeitsgefühl und die Kameradschaft funktionierte.
Das Ergebnis war in der Saison 2003 der dritte Platz in der
Oberliga sowie beachtliche Erfolge der Jugendlichen, was auf eine
engagierte Jugendarbeit zurückzuführen ist. Das Ziel des ASV ist
es, diesen Weg weiter zu beschreiten und in der Württembergischen
Oberliga vorne mit dabei zu sein. Die ersten Erfolge zeigten sich
schon bei den Württembergischen Meisterschaften 2004 wo der ASV
zwei Württembergische Meistertitel, einen zweiten und einen
dritten Platz erringen konnte. Für die Durchführung der
Meisterschaften erhielt der ASV vom Württembergischen
Ringerverband ein großes Lob, was für den Verein ein Anspruch
ist, auch künftig große Turniere durchzuführen.
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| Der ASV Bauknecht
Schorndorf stellt sich vor: |
Vereinsname:
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ASV Bauknecht Schorndorf
1908 e.V.
Hervorgegangen aus Spartania Schorndorf |
| Vorstand:
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Koppenhagen, Hans-Peter / Kusche, Andreas / Stängle, Hans-Jörg |
Anschrift:
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ASV Bauknecht Schorndorf
1908 e.V.
c/o A.Kusche, Vorstand
Schurrstraße 68
73099 Adelberg |
| Gründung: |
1908 |
| Vereinsfarben: |
Blau-Schwarz |
| Mitglieder: |
ca. 220 |
| Abteilungen: |
Ringen und Fitness für AH |
| Wettkampfhalle: |
Grauhalde Sporthalle |
| Vereinserfolge: |
Deutscher Meister 1975 |
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