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Mit einem souveränen 23:8
über den TSV Benningen sichert die Staffel von Trainer Jaro
Bago frühzeitig die Meisterschaft.
Überraschend
hoch besiegte der ASV die Benninger Mannschaft. Die leichteste
Aufgabe hatte dabei Andreas Kusche der kampflos zu seinen
Punkten kam, weil die Benninger in der Klasse bis 84 kg
griechisch keinen
Gegner aufbieten konnten.
Ebenfalls
einen leichten, in jedem Fall den schnellsten Kampf des abends
hatte Sedat Sevsay, im freien Stil bis 84 kg. Seinen Gegner
Sascha Magerl schulterte Sevsay nach 30 Sekunden durch einen
schönen Kopfhüftschwung.
Zu
Beginn traf Torsten Paletta auf den mehrfachen polnischen
Meister Krzystof Mudreki. Mudreki überraschte Paletta zu
Beginn mit einem finnischen Hüftschwung und ging mit 3:0 in Führung.
Trotz mehrere Chancen in der Bodenlage zu Punkten, gelang es
Paletta nicht das Blatt zu wenden .
Shota
Bilanishwili traf im Schwergewicht auf Raik Stichling, diesen
punktete er mit mehreren Beinangriffen souverän mit 4:0 aus.
Im
anschließenden Freistilkampf bis 60 kg ging Eugen Friesen mit
mehreren Durchdrehern in
der ersten Kampfhälfte mit 12:0 in Führung. Nach der Pause
fand Friesen nicht mehr zu seinem Kampf und
gegen die Beinangriffe des Russen Khagani Abbasov
keine Mittel, am Ende siegte er aber noch verdient mit
12:3 Punkten.
Ein
besonders spannender Kampf folgte in der Klasse bis 96 kg
Griechisch römisch, hier rückte Sandor Bardosi eine Klasse
auf und traf auf den starken Polen und früheren
Vizeeuropameister Marek Kraszewski. Zu Beginn überraschte
Bardosi den Polen mit einem Überwurf aus der Kopfklammer und
ging gleich mit 3:0 in Führung. Keine Minute verging, da
revanchierte sich Kraszewski mit einem Armzug und glich zum
3:3 aus. In der zweiten Kampfhälfte war Bardosi der aktivere
und zwang seinen Gegner nach einem Schlüpfer an die Hüfte
zur Mattenflucht, was ihm den Siegpunkt zum 4:3 Endstand
einbrachte.
Ferhat
Gül mußte sich in der Klasse bis 66 kg dem Polen Micczyslaw
Tracz mit 3:0
geschlagen geben. Gül der eine Gewichtsklasse aufgerückt
war, konnte gegen den körperlich stärkeren Benninger keine
Griffe durchsetzen und bekam trotz seine aktiveren Kampfweise
nicht die Gelegenheit in der Bodenlage seine Stärken
auszuspielen.
Nach
den zwei Viererwertungen in den Mittelgewichtsklassen durch
Kusche und Sevsay blieb Arthur Baier in der Klasse bis 66 kg
Freistil gegen den Slowaken Ladislav Cernek chancenlos und
verlor durch technische Überlegenheit des Benningers.
In
der Klasse bis 74 kg griechisch traf Krzystof
Szczepanik auf
Alexej Danilow. Zunächst ging der Schorndorfer durch zwei
Durchdreher mit 5:0 in Führung. In der zweiten Kampfhälfte
überraschte der Benninger
Szczepanik
mit einem Untergriff und hatte ihn fast auf den Schultern.
Nachdem sich der Schorndorfer aus der Brücke befreien konnte,
revanchierte er sich mit einem schnellen Schlüpfer an die Hüfte
und schulterte Danilow.
Im
letzten Kampf des Abends zeigte Ronny Sauter seinen bisher
besten Saisonkampf gegen den Slowaken Ludovit Vavrinec. Mit
mehreren Durchdrehern und blitzschnellen Schlüpfern und
Beinangriffen punktete Sauter
seinen
Gegner mit 15:0 aus und krönte seine gute Leistung in der
letzten Aktion des Kampfes, bei der er den Benninger
schulterte.
Kurz
nach Kampfende erreichte die Schorndorfer noch die Nachricht
von der Niederlage des bis dahin Tabellenzweiten Ehningen in
Herbrechtingen und konnte mit einem 9 Punkte Vorsprung 4
Kampftage vor Saisonende die Meisterschaft feiern.
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