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10.11.07 22:16 Sieg gegen den Zweitplatzierten Aichhalden
Ein Bericht von H.J.Stängle
Trotz des
großartigen sportlichen Erfolges, enttäuschte und frustrierte
Gesichter bei den Schorndorfer Verantwortlichen. Gerade mal 100
Zuschauer kamen zu dem angekündigt spannenden Duell gegen Aichhalden.
Mit dieser
Zuschauerresonanz wird es sicher nicht mehr lange hochklassigen
Ringkampfsport in Schorndorf geben.
Die Zuschauer die
da waren, kamen dafür voll auf Ihre Kosten. Gleich zu Beginn, gingen
die Schorndorfer mit 4:0 in Führung. Mit 20:0 Punkten ging hier der
Schorndorfer Jan Herrmann als Sieger vom Platz. Im Schwergewicht kam
es dann zu einem erbitterten Kampf zwischen Schota Bilanischwili und
Marcel Stroja nach 4 Runden stand es 2:2, in der entscheidenden
Runde ging dem Aichhaldener dann die Puste aus. Bilanischwili
punktete Stroja dann klar mit 5:0 aus. Souverän und abgeklärt
agierte der Oldie im Schorndorfer Team, Eugen Friesen. Gegen
Johannes Erath entschied Friesen die ersten zwei Runden mit einem
Durchdreher und schönen Beinangriffen für sich. Lediglich in Runde
Drei wurde es noch einmal eng, als Friesen bis kurz vor Rundenende
0:1 zurücklag. Sekunden vor Ablauf der Runde setzte Friesen zu
einem blitzschnellen Beinangriff an und holte sich den wichtigen
Punkt zum 3:0 Sieg. Ein Höhepunkt des Abends war dann der Kampf in
Halbschwergewicht. Mit 12:0 Punkten, verteilt auf 3 Runden besiegte
hier Balasz Kiss den deutschen Spitzenringer Patrick Schwendemann
durch technische Überlegenheit. Schwendemann der sich zeitweise nur
noch mit unfairen Aktionen zu wehren wusste, hatte gegen einen
tollen Armzug und einige Durchdreher von Kiss, nichts entgegen zu
setzen. Für den abwesenden Szczepanik, der in Norwegen auf Montage
ist, stand Oliver Müller in der 66 Kg Klasse gegen den Russen
Alichan Isaev auf der Matte . Müller, war hier vor allem körperlich
unterlegen und hatte gegen den starken Gastringer keine Chance.
Ilias Özkök hatte
gegen Frank Schwab nicht seinen besten Tag, zwar holte er sich noch
die erste Runde, blieb anschließend aber ohne Chance und verlor mit
1:3.
Einen harten Kampf
hatte Peter Beischlag gegen Kirill Fadeew. Beischlag geriet
zunächst mit einer Runde in Rückstand. Ab Runde zwei zeigte er mit
seinen Blitzschnellen Beinangriffen, dass er doch der stärkere
Ringer war und siegte dank seiner Schnelligkeit und Kampfkraft noch
mit 3:1. Die ASV Staffel ging so mit 18:10 in Führung. Tobias
Bulgrin und Paul Bokarev kämpften zwar beherzt, konnten sich jedoch
gegen Alexander Heit und Daniel Eberhardt nicht durchsetzten und
verloren jeweils in 3 Runden.
Im abschließenden
Weltergewicht zeigte Marcin Panasiuk seinen besten Saisonkampf.
Gegen Jürgen Zingraf, der als einer der stärksten der Liga gilt ,
gewann Panasiuk die erste Runde nur, weil er bei Gleichstand die
letzte Wertung errang. In der zweiten und dritten Runde deklassierte
Panasiuk seinen Gegner mit zwei Fünfer Wertungen. In Runde zwei mit
einem herrlichen Schwunggriff aus dem Stand und in der dritten Runde
durch einen verkehrten Ausheber aus der Bodenlage.
So gewannen die
Schorndorfer nach einem tollen Kampfabend verdient. Nur der
Ringkampf in Schorndorf verlor ein weiteres mal, die enttäuschenden
Zuschauerzahlen der bisherigen Runde erreichen einen sich seit
Jahren abzeichnenden Negativrekord.
Klare Sache in
Herbrechtingen für die 2.Mannschaft
Ein Bericht von
Heiko Hermann
Zweite Mannschaft
gewinnt überlegen 11 : 21 in Herbrechtingen
Jan Hermann begann
gewohnt stark und gewann Runde eins 7 : 0 gegen Tobias Zeiner.
Lediglich Runde 2 musste er wegen einer Unaufmerksamkeit und letzter
Wertung abgeben. Runde 3 und 4 konnte er dann wieder für sich
entscheiden und holte durch Technische Überlegenheit 4 : 1
Mannschaftspunkte. Im Schwergewicht hatte Matthias Kaubisch gegen
den starken Bernd Biller keine Möglichkeit zu punkten und musste
jede Runde knapp mit 1 : 0 abgeben. Patrick Weimann war ebenfalls
gegen den Kaderringer Steffen Krämer ohne Chance und musste sich in
Runde 2 auf Schulter geschlagen geben. Voll im Gewicht stand Julian
Bulgrin 96 kg, sein Gegner Thorsten Wiedemann war dagegen 14 kg
leichter. Diesen Gewichtsunterschied konnte der erfahrene
Herbrechtinger nicht ausgleichen. Julian kämpfte im Stand und
Bodenlage ohne Fehler und konnte jede Runde vorzeitig nach Punkten
beenden.
Artur Baier ließ
Marcel Strubel in der Klasse bis 66 kg nur eine kleine Chance in
Runde 1. Durch einen versuchten Konter bei einem Durchdreher geriet
Artur kurz in die gefährliche Lage, aus der er sich jedoch schnell
wieder befreien konnte. Durch gute Aktionen in der Bodenlage konnte
er noch diese Runde für sich entscheiden. In Runde 2 schulterte er
den Herbrechtinger nach 40 Sekunden. Einen schlechten Tag hatte
Alexander Gasanov. Gegen Bernd Adler, den er im Hinkampf noch klar
besiegen konnte, fand er an diesem Abend kein Mittel. Nur in Runde 3
konnte er kurz das Blatt wenden. In Runde 4 war dann der
Hoffnungsfunke wieder verglüht. Zur Verzweiflung von
Mannschaftsführer Sascha Koppenhagen verlor er den Kampf 3 : 1.
Im Freistil 74A kg
zeigte Sadri Balija gegen Daniel Ludwig im Stand tolle Aktionen.
Sadri konnte mit insgesamt 15 : 1 den Kampf durch technische
Überlegenheit für Schorndorf gewinnen. Sascha Koppenhagen wollte im
letzten Kampf natürlich auch einen Sieg fürs Punktekonto
dazusteuern. Andre Beck konnte gegen Sascha nichts ausrichten und
mußte sich in Runde 2 auf die Schultern legen.
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