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ASV Ringer verlieren in Freiburg deutlich
Ein Bericht von
Hans-Jörg Stängle
Mit 29:3 unterlagen die ASV
Ringer der Mannschaft vom RKG Freiburg 2000. Zwar hatte man eine
Niederlage befürchtet, dass jedoch bis auf den souveränen 3:0 Sieg
von Balasz Kiss kein einziger Punkt errungen werden konnte
erstaunte die Verantwortlichen des ASV schon sehr. Ohne Shota
Bilanischwili, Stephan Weller, Sedat Sevsay und Oliver Müller war
gegen die starken Breisgauer nicht mehr drin. Die Freiburger
Staffel, die unter anderem von der Stadt Freiburg mit einem hohen
fünfstelligen Betrag gesponsert wird, war in Bestbesetzung
angetreten und
machte den Unterschied zwischen 1. und 2. Bundesliga deutlich.
Auch die in der 2. Liga als Spitzenringer geltenden Schorndorfer
wie Peter Beischlag, Marcin Panasiuk und Krzysztof Szczepanik
hatten gegen die deutschen Spitzen Ringer Eduard Kratz , Norman
Lübke und den Rumänen Matei Constantin keine Chance. Keiner der
Schorndorfer war in der Lage, auch nur eine technische Wertung zu
erzielen. Sicher steckten den dreien, die 12-stündige Anfahrt mit
dem PKW in den Knochen, dennoch war zu erkennen, dass auch in
Bestform nicht mehr herausgesprungen wäre. Lediglich Alexander
Jakuschew und Andreas Kusche zeigten Kämpferherz und machten es
Ihren Gegnern schwer. Jakuschew führte zwar gegen den deutschen
Spitzenmann Christoph Ewald, konnte seine Vorteile jedoch nicht
nutzen und verlor jeweils knapp. Andreas Kusche zeigte gegen Jury
Witt einen beherzten Kampf, musste sich aber in der Bodenlage dem
Freiburger geschlagen geben. Eugen Friesen sprang für den
erkrankten Oliver Müller ein, konnte dem Rumänen Florin Constantin
vor allem in der Bodenlage nichts entgegensetzen. Benjamin Russ,
Tobias Bulgrin und Paul Bokarev waren ebenso ohne Chance, so dass
der hohe Sieg der Gastgeber völlig in Ordnung ging.
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