Aktuelles
  ASV-Champs
  Fotogalerie
  Unser Team
  Hall of Fame
  Gästebuch
  Links
  Unser Verein
  Termine
  Archiv
  Downloads
 
powered by









 
Newsletter bestellen  | Training | Kontakt    
 

ASV Schorndorf siegt in Tuttlingen mit 17:16

Ein Bericht von Hans-Jörg Stängle

Mit einem erwartet knappen Ergebnis kehrte die Schorndorfer Staffel aus Tuttlingen zurück. Nach einer spannenden Begegnung lag Schorndorf den entscheidenden Punkt vorne und konnte so seinen Anschluss an die Tabellenspitze halten.

Im Fliegengewicht konnten die Schorndorfer auch diesmal nicht punkten und gerieten in Rückstand. Im anschließenden Schwergewichtskampf  besiegte  Schota Bilanischwili den Tuttlinger Matthias Elsässer in drei Runden. In einem harten Fight konterte  Bilanischwili seinen Gegner nach Beinangriffen immer wieder aus und glich damit zum 3:3 aus. In der Klasse bis 60 kg zeigte Eugen Friesen einen Spitzenkampf gegen den rumänischen Nationalringer Valentin Lupo.  Obwohl Friesen in den beiden ersten Runden in Rückstand geriet, schaffte er es zum Ende jeder Runde, mit überraschenden Angriffen den Kampfverlauf zu drehen und siegte mit 3:0. Ohne Chance war der polnische Spitzenringer Andrzej Deberny aus Tuttlingen gegen Balasz Kiss. Vor allem im Bodenkampf war Kiss der stärkere Ringer und siegte mit 3:0.

Oliver Müller hielt gegen den Tuttlinger Diksu zwar gut dagegen, man merkte jedoch, dass Müller in der höheren Gewichtsklasse die Kraft fehlt. Müller verlor nach beherztem Kampf drei Runden jeweils mit nur einem Punkt. Die Schorndorfer Halbschwergewichtler gehören bisher zur Schwachstelle im Schorndorfer Team. Tobias Bulgrin verlor gegen Bernd King und Stephan Weller gegen Jlyas Özkök jeweils mit 3:0. Bulgrin, der sicher technisch mithalten kann, zeigte bei seinem Kampf, wie schon zuvor, dass im kräftemäßig noch einiges fehlt. Ein Defizit, das er mit hartem Krafttraining noch ausgleichen muss. Weller kämpft immer noch mit starken Schmerzen und wird voraussichtlich im nächsten Kampf pausieren müssen. Im Leichtgewicht hatte Peter Beischlag mit Temur Nurulahh keine Mühe und siegte durch technische Überlegenheit nach drei Runden. So lag Schorndorf vor den abschließenden Weltergewichtskämpfen mit 12:13 in Front. Der Schorndorfer Szczepanik traf hier auf den Tuttlinger Florin Ruso. In einem hoch spannenden Kampf, bei dem sowohl die Ringer, einige Zuschauer, vor allem aber der Ordnungsdienst aus Tuttlingen Ihre Nerven nicht im Griff hatten, kam es nach einem verdienten 3:1 Sieg von Szczepanik  fast zum Kampfabbruch. Der Schorndorfer lies sich nach unverschämten Beschimpfungen und Beleidigungen durch Tuttlinger Ringer und Fans zu einer Geste hinreisen, die man als Sportsmann sein lässt.  Anstatt die Lage zu entschärfen, war es aber gerade der Ordnungsdienst der Tuttlinger, der zur Eskalation beigetragen hatte. Erste nach einigen Minuten konnte der Kampf fortgesetzt werden. Vor dem letzten Kampf des Abends, wäre man aus Schorndorfer Sicht mit einem Unentschieden zufrieden gewesen, nicht aber Sedat Sevsay. Nach dem er die erste Runde verloren hatte,  glich Sevsay gegen  den favorisierten Manuel Fehrenbach in Runde zwei aus. Mit einem tollen Konter gewann Sevsay die Runde mit 2:0 und holte so den entscheidenden Punkt für den Schorndorfer Sieg. Diesen sicherte Sevsay, in dem er die nächsten Runden nichts mehr riskierte, und den Mannschaftserfolg sicherte. 

Disclaimer   |   Impressum