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Schorndorf verliert gegen Baienfurt nach spannendem Kampf
Ein Bericht von
Hans-Jörg Stängle
Keinen
guten Start hatten die Schorndorfer im ersten Kampf des Abends,
Alexander Jakuschew war zwar im Standkampf der dominierende
Ringer, in der Bodenlage war den Ungar jedoch zu stark für
Jakuschew. Alle drei Runden gingen deshalb an Baienfurt. Im
zweiten Kampf kam es zum Aufeinandertreffen zwischen Schota
Bilanischwili und dem Griechen Loakamidis. Bilanischwili fand
gegen den Baienfurter keine Mittel und musste sich mit auch zur
Überraschung seines Trainers mit 0:3 geschlagen geben. Zum ersten
Einsatz in der gewohnten Stillart kam Eugen Friesen gegen Simon
Tenhünfeld. Gegen den einen Kopf größeren Tenhünfeld hatte Friesen
große Mühe. Dennoch zeigte Friesen einen beherzten Kampf und
gewann jede Runde knapp, so das Schorndorf die ersten drei Punkte
verbuchen konnte.
Den zweiten Sieg fürs Schorndorfer Team holte Balasz Kiss gegen
den Griechen Gkoglitsidis. Kiss zeigte ein weiteres Mal seine
herausragende Klasse und lies seinem Gegner keine Chance. Kiss
gewann alle drei Runden und führte die Schorndorfer wieder auf 6:6
heran. Im letzten Kampf vor der Pause trafen der Schorndorfer
Szczepanik und der Baienfurter Panagiottou aufeinander. Szczepanik
begann mit einem Feuerwerk an Bodentechniken und siegte in der
ersten Runde mit 7:0. Die nächsten Runden konnte der Schorndorfer
jedoch nicht mehr so souverän gestalten und musste sogar eine
Runde abgeben. Letztlich überzeugte der Schorndorfer und gewann
mit 3:1. Schorndorf ging dadurch mit einer kappen 9:7 Führung in
die Pause. In der Klasse bis 84 kg Freistil traf Stephan Weller
auf Fabio Camarda. Weller der seit längerer Zeit mit Problemen an
der Halswirbelsäule zu Kämpfen hat, musste die erste Runde mit 1:0
abgeben. Die zweite Runde gewann er nach einer kämpferisch starken
Leistung mit 3:2. In den weiteren Runden gelang im jedoch keine
entscheidende Wertung, so das der Kampf mit 3:1 an Baienfurt ging.
Beim Stand von 10:10 kam der überragende Peter Beischlag, mit
sehenswerten Beinangriffen holte sich Beischlag Runde für Runde
seine Punkte und gewann drei
Runden in Folge. In der klasse bis 84 kg Griechisch Römisch traf
Tobias Bulgrin auf den Routine Guiseppe Banno. Bulgrin fand gegen
Baienfurter kein Mittel und musste in jeder Runde gegen aktiver
wirkenden Banno immer in die Bodenlage. Diesen Vorteil nutzte
Banno und gewann zwar knapp, im Ergebniss gingen jedoch drei
Punkte nach Baienfurt. Bei Punktgleichstand musste als Ersatzmann
für Panasiuk, der bei den Militärweltmeisterschaften kämpft, Paul
Bokarew im ungewohnten Griechisch Römischen Still antreten. In der
ersten Runde konnte Bokare den Griechen auskontern und gewann
überraschend bei 4:4 Punktgleichstand durch die höhere Wertung. In
den weiteren Runden konnte Bokarev gut mithalten, in den
entscheidenden Momenten gelang es im jedoch nicht sich
durchzusetzen und verlor nach guter Leistung am Ende doch mit 1:3.
Beim Stand von 14:16 traf Sedat Sevsay auf einen alten Bekannten,
Sevsay hatte gegen den Baienfurter schon mehrfach gewonnen,
letztmalig im Vorkampf konnte sevsay seinen Kontrahenten mit 3:1
besiegen. An diesem Abend ging zunächst der Baienfurter nit 1:0 in
Führung, Sevsay gelang in Runde zwei der Ausgleich, Runde drei
konnte er ebenso für sich entscheiden. Kurz vor Ende der vierten
Runde lag Sevsay in Führung und die Schorndorf glaubten schon
Sevsay sichert den Schorndorfern ein Unentschieden. Dem
Baienfurter gelang jedoch noch der Ausgleich und sicherte sich die
vierte Runde. So musste Sevsay noch einen Schultersieg erringen,
damit er die Niederlage verhindern konnte. Tenhünfeld gelang auch
in der entscheidenden Runde ein Sieg, so das sich Schorndorf am
Ende knapp mit 16:19 geschlagen geben musste.
55 kg Gr. Jakuschew : Majer 0:3, 60 kg Fr. Friesen : Tenhünfeld
3:0,66 kg Gr. Szczepanik : Motsios 3:1, 66 kg Fr. Beischlag :
Baumann 3:0, 74 kg Gr. Bokarev : Panagiotou 1:3, 74 kg Fr. Sevsay
: Tenhünfeld 2:3,84 kg Gr.Bulgrin : Banno 0:3, 84 kg Fr.Weller :
Camarda 1:3, 96 kg Gr. Kiss : Gkoglitsidis 3:0, 120 kg Fr.
Bilanischwili : Loakamidis 0:3
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