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Szczepanik
gewinnt Großen-Preis von Baden-Würrtemberg
Am vergangenen Samstag fand in Baienfurt
der Große Preis von Baden Württemberg statt. Etwa 150 Teilnehmer
nahmen an diesem Hochkarätigen internationalen Turnier teil. Unter
Ihnen befanden sich auch viele Nationalkader-Athleten aus
Deutschland, Österreich, der Schweiz und der USA. Krzysztof
Szczepanik vom ASV Bauknecht Schorndorf war einer der
herausragenden Kämpfer Der Schorndorfer sicherte sich in einem
starken Teilnehmerfeld in der Gewichtsklasse bis 66 kg die
Goldmedaille.
Im ersten Kampf besiegte der ASV-ler souverän Semih Bosyan aus
Aichhalden. Nach einem Freilos traf Szczepanik in Runde drei auf
Robert Steck vom TSV Westendorf, den er ebenfalls in zwei Runden
bezwang. Im folgenden Kampf besiegte der Schorndorfer den
favorisierten DRB-Kaderathleten Marco Greifelt überraschend klar.
Im Kampf um den Einzug ins Finale wurde es gegen den Österreicher
Matthias Kathan nochmals knapp. Szczepanik konnte jedoch nach drei
Runden als Sieger von der Matte gehen. So kam es im Finale zu
einer Neuauflage des Endkampfes der Württ. Meisterschaften:
Szczepanik gegen Isaeu Alichan vom AB Aichhalden. Die ersten Runde
sicherte sich der Schorndorfer. Die Runde zwei ging knapp an
Alichan. Die entscheidende dritte Runde war an Dramatik kaum zu
übertreffen. Beide Ringer hatten den absoluten Siegeswillen und
Kampfleiter Günter Wahl hatte alle Mühe, den Kampf unter Kontrolle
zu halten. Mit einer blitzschnellen Aktion gelang es dem
Schorndorfer seinen Gegner zu überraschen und er gewann den
Finalkampf sogar durch Schultersieg.
In der Gewichtsklasse bis 84 kg zeigte Dr. Andreas Kusche
ebenfalls eine gute Leistung. Nach einem Überlegenheitssieg und
einem Schultersieg traf Kusche auf den österreichischen
Kaderringer Amer Hrustanovic, den er nach spannendem Kampf in drei
Runden besiegte. Im Kampf um den Einzug ins Finale dem Schweizer
Nationalringer Michael Jauch. Leider zog sich Kusche in diesem
Kampf eine Verletzung zu und konnte den anschließenden Kampf um
Bronze nicht mehr antreten. Er wurde somit Vierter.
Die beiden Nachwuchsringer Artur Baier und Sadri Balija nutzen das
Turnier, um Erfahrungen zu sammeln. Beide blieben jedoch ohne
Platzierung.
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