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Ein
(etwas anderer Bericht) von Jürgen Dobler
Der Topf ist gedeckelt:
Kusche macht Baumann zu Kusche!
Am 05.05.05 ist es passiert.
Unverhinderbar und endgültig.
Andreas Kusche – ein Leben, begonnen 1969 in der ehemaligen DDR,
findet seine liebe- und äußerst reizvolle und dynamische
Steigerung unter der Haube.
So endet, was in ostdeutscher Heimat so harmonisch und in aller
Freiheit begonnen hatte im Westen mit der Ehe.
Schule in Luckenwalde. Ringen in der Hochburg unter Hammer und
Sichel.
Ausbildung zum Werkzeugmacher im Osten, Studium zum Zahnklempner
im Westen.
Hannover von der medizinischen Hochschule bis zum Praktikum in
einer Gemeinschaftspraxis.
Schorndorf – ASV – Ringen 1997 recht hochklassig.
Chrissy schaut Andi zu. Zuerst mit Freund Olaf. Dann alleine. Ohne
Olaf.
Andi ringt gut, sieht gut aus – alleine zuschauen macht mehr
Laune. Die Laune überträgt sich – schwuppdiwupp – Andi zieht von
Hannover nach Hanweiler. Und von da nach Oberberken.
Mit Chrissy. Nicht nur wegen der Laune. Vermutlich ;-)
Auch wegen Chrissy. Vermutlich ;-)
Und er übt sich in der Praxis. Mit Chrissy.
Und mit der Praxis. Der eigenen.
Beides erfolgreich.
Auch beim ASV:
2. Bundesliga, 1. Bundesliga, Rückzug Bundesliga,
Meisterschaften: Württembergische, Deutsche – und auch sonst.
Ringen ist sein Leben.
Begleitet vom ASV – und von Chrissy.
Fährt auch gerne Ski, Fahrrad und Audi. Liebt seine Katzen Feli
und Tiger. Aber am meisten Chrissy und Ringen. Ringen und Chrissy.
Mal so rum – mal so rum.
Und so kommt es, wie es kommen muss:
Er wird Jugendleiter beim ASV. Später sogar Vorstand mit Stängle
und Dobler.
Und er wird ein richtiger Mann. Ein Ehemann.
Mit Feier in Schornbach, am oben genannten Datum. Und mit dem
ganzen ASV, halb Luckenwalde, so manchem Freund aus alten Zeiten.
Der lieben Familie aus nah und fern und Elvis.
Ja, Elvis Presley aus dem fernen Ebersbach an der Fils.
Totgesagt aber nicht tot-zu-kriegen. Stimmgewaltig wie zu besten
Zeiten. „Fallin´in Love with me“ – Alle Achtung! Da tobt das (Ringer-)Volk.
Die Party endet am frühen Morgen; fröhlich und ein wenig feucht.
Von oben herab und von innen heraus. Macht nix. Der Kater vergeht
– das Ja-Wort bleibt.
Und wird bekräftigt. Binnen zweier Tage wird gerüstet zum Wege vor
den Altar in die klösterliche Kirche zu Adelberg.
Die vordem wilde Ehe wird legitimiert vor Gott und der Welt. Der
ASV steht Spalier allhier. Der Sekt fließt in Strömen, ganz so wie
der Regen und auch das Leben nimmt seinen Lauf. Für die
frischgebackenen Flitterwöchner und für den ASV. Für die Familien
und für die Lieben aus Luckenwalde.
Der Topf hat sein Deckelchen. Andi seine Chrissy und Chrissy ihren
Andi.
Und wenn sie nicht schon zurück sind – flittern sie noch immer...
JUST MARRIED – ALLES GUTE DEN BEIDEN!
Hier gibt
es die Bilder zur Hochzeit...

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