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ASV Bauknecht gewinnt gegen starken RSC

Ein Bericht von
Chrissy Kusche

Großer Sport mit vielen spannenden Kämpfen wurde den begeisterten Ringkampffans am Samstagabend in der Grauhalde geboten. Die Entscheidung zum 21:17 Sieg für den ASV über den RSC Laudenbach fiel erst im letzten Kampf. In diesem wurde Sedat Sevsay durch einen Schultersieg zum Matchwinner.

Gleich im ersten Kampf kam es zur spannenden Begegnung von Alexander Jakuschew (55 gr) gegen Altmeister Rosario Schmitt. Nach der ersten Runde (7:0) sprach alles für einen klaren Sieg des Schorndorfers. Doch Schmitt wurde stärker und die Nerven der Zuschauer strapaziert. Am Ende gewann Schmitt nach 5 Runden äußerst knapp mit 3:2. Keine Probleme hatte Schota Bilanischwili (120 Fr). Bei seinem 3:0 Sieg gegen Achim Krieger wurde er von seinen Anhängern des Deutsch-Georgischen Freundskreises lautstark angefeuert.

Für klare Verhältnisse sorgte auch Eugen Friesen (60 Fr) mit seinem Überlegenheitssieg über Hamid Zarei. Ebenso hatte Publikumsliebling Balasz Kiss sein Gegenüber, Ali Zarei, fest im Griff und siegte vorzeitig durch technische Überlegenheit. Krysztof Szczepanik war im 66 gr ebenfalls der klar aktivere Ringer. Nach 7:0 in der ersten Runde, wurde der ausschließlich rückwärts gehende Kadir Caliskan in der zweiten Runde wegen Passivität disqualifiziert.
So hatten die Mannen von Trainer Jaro Bago zur Pause einen komfortablen Vorsprung von 17:3 errungen. Den galt es nun in der zweiten Hälfte zu verteidigen. Es wurde jedoch noch mal richtig eng.

Benjamin Russ ersetzte den verletzungsbedingt fehlenden Stephan Weller. Gegen den starken Marco Bechtel war Russ jedoch chancenlos. Ebenso musste sich Artur Baier (66 Fr) gegen Gerrit Eckel in der zweiten Runde geschlagen geben. Zum knappen Kampf kam es im 84 kg gr zwischen Andreas Kusche und Valerie Wekesser. Nach einigen umstrittenen Entscheidungen des Mattenleiters Vollmer erhielt Kusche wegen Protest die zweite Verwarnung. Auch Trainer Jaro Bago hielt es bei dieser ungerechten Kampfbewertung nicht in seiner Ecke und wurde dafür mit der gelben Karte bestraft. Kusche verlor den Kampf knapp mit 3:0.

Josef Varga (74 gr) zeigte zwar einige schöne Würfe, konnte aber gegen Patrik Karr keine Runde für sich entscheiden und verlor ebenfalls mit 3:0.

So lagen nun beim Punktestand von 17:17 alle Hoffnungen auf Sedat „Wummi“ Sevsay. Und er machte seinem Spitznamen alle Ehre. Gegen Ersil Elmas zeigte Sevsay, dass er wieder zu alter Form zurückgefunden hat. Das Publikum hielt es nun nicht mehr auf ihren Sitzen. Die erste Runde entschied Sevsay mit 4:0 Punkten klar für sich. Als Sevsay den Laudenbacher in der zweiten Runde dann auf die Schultern zwang, feierten die Zuschauer und Mannschaftskameraden den Matchwinner und den damit verbundenen Aufstieg in die 2. Bundesliga ausgelassen.

Einzelergebnisse:
55 G: Jakuschew - Schmitt 2:3 PS (7:0, 5:4, 1:3, 0:1, 1:1)
60 F: Friesen – H. Zarei 4:0 TÜ (8:0, 7:0, 7:1)
66 G: Szczepanik – Kadir 4:0 DQ (7:0, 2:0)
66 F: Baier – Eckel 0:4 SS (0:8, 0:6)
74 G: Varga - Karr 0:3 PS (3:6, 0:5, 3:4)
74 F: Sevsay – Elmas 0:4 SS (4:0, 4:0)
84 G: Kusche – Wekesser 0:3 PS (0:3, 0:1, 1:2)
84 F: Russ – Bechtel 0:4 SS (0:5, 0:6, 0:7)
96 G: Kiss – A. Zarei 4:0 TÜ (6:0, 7:0, 8:0)
120 F: Bilanischwili – Krieger 3:0 PS (6:0, 6:2, 6:0)

 

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