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Klarer Sieg für ASV-Ringer
Ein Bericht von Chrissy
Kusche
Am Samstag reisten die Ringer des ASV Bauknecht
Schorndorf begleitet von ihren treuen Fans zum Tabellenletzten.
Nach vier Stunden Busfahrt kam man im südlichen Schwarzwald in
Kandern an. Obwohl sich die Gastgeber sicher kaum einen Sieg gegen
die starke Bauknecht-Staffel ausrechneten, boten sie alles auf, um
möglichst viele Punkte in Kandern zu behalten.
Doch bereits in der 1. Halbzeit zeichnete sich ein deutlicher Sieg
für die Schorndorfer ab. A. Jakuschew (55 gr.) fehlte nur ein
Punkt am Überlegenheitssieg. Auch E. Friesen (60 fr.) gewann zwei
Runden mit technischer Überlegenheit.
Die Gegner von S. Bilanischvili (120 fr.) und K. Sczcepanik (66
gr.) hatten den Schorndorfern nicht viel entgegen zu setzen und
gaben bereits vorzeitig auf.
B. Kiss (96 gr.) zeigte zur Freude der mitgereisten Fans Überwürfe
wie aus dem Lehrbuch. Schon nach kurzer Zeit hatte er alle drei
Runden mit technischer Überlegenheit gewonnen. So stand es bereits
zur Pause 18:0 für Schorndorf.
In der zweiten Hälfte leisteten die Kanderner Ringer mehr
Gegenwehr. S. Weller (84 fr.) nutzte jedoch die Angriffe seines
Gegners M. Volz geschickt zum Kontern und sicherte sich so die
ersten beiden Runden mit 0:5 und 0:2. In der dritten Runde geriet
Weller mit 3:0 in Rückstand. Er zeigte sich aber davon nicht
beeindruckt und gewann durch technisch schöne Aktionen auch diese
Runde mit 3:5 Punkten. In 66 kg Freistil musste sich A. Baier
gegen M. Heimann geschlagen geben.
Andreas Kusche (84 gr.) hatte es wieder einmal mit einem
unsportlich agierenden Gegner zu tun. Vor allem durch Kopfstoßen
und unerlaubte Beinarbeit versuchte M. Weber den Kampf für sich zu
entscheiden. Der Schorndorfer Zahnarzt ließ sich jedoch nicht
provozieren und in Runde vier wurde der Kanderner Ringer
schließlich disqualifiziert.
Auch Josef Varga (74 gr.) und D. Moritz schenkten sich nichts.
Nach teilweise sehr aggressivem Kampfverhalten hatten beide Ringer
bereits zwei Verwarnungen. Erst die Verlängerung der fünften Runde
brachte die Entscheidung. Varga riskierte einen Wurf, wurde jedoch
gekontert und verlor mit 2:3 Punkten. Sedat Sevsay (74 fr.), der
sich trotz einer Platzwunde dem Kampf stellte machte gegen F.
Meyer einen sicheren Eindruck. Sevsay gewann alle drei Runden nach
Punkten.
Mit einem 30:7 Erfolg im Gepäck traten die ASV-Ringer und Fans die
Heimreise an.
54 kg gr. Vogt – Jakuschew 0:3 PS (0:6,0:6,0:5)
60 kg fr. Lederer- Friesen 0:3 PS (0:3,0:6,0:6 )
66 kg gr. Müller- Sczcepanik 0:4 AS
66 kg fr. Heimann- Baier 4:0 SS
74 kg gr. Moritz-Varga 3:2 PS (0:7,6:0,1:0,1:2,3:0)
74 kg fr. Meyer-Sevsay 0:3 PS (0:1,0:1,1:2)
84 kg gr. Weber-Kusche 0:4 DS (1:0,2:0,0:1,0:2)
84 kg fr. Volz-Weller 0:3 PS (0:5,0:2,3:5)
96 kg gr. Scheurer-Kiss 0:4 TÜPS (2:9,0:7,0:6)
120 kg fr. Wohlschlegel-Bilanischvili 0:4 AS
Bei einem Zwischenstopp im Kreiskrankenhaus von Mühlheim wurde
unser „Wummi“ Sevsay verarztet. Unter Assistenz von Zahnarzt Dr.
Kusche nahm der Bereitschaftsarzt Dr. Kaufmann eine ambulante
Schönheitskorrektur an der Nase von Wummi vor. Über den Erfolg der
Operation kann zum jetzigen Zeitpunkt noch keine Auskunft gegeben
werden. Es wird jedoch spekuliert, dass der Schorndorfer
Ringerstar eine Gesangskarriere als Michael Jackson-Double
anstrebt.
Die folgende vierstündige Heimreise war eine einzige Party. Dank
Arno und Elke war für reichliche Speisen und Getränke gesorgt.
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