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Der ASV Bauknecht Schorndorf schickt die Gäste vom KG RSL 2000 Sandhofen nach langem Stau auf der Autobahn mit 27 : 9 von der Matte

Ein Bericht von
Hans Kern

Die Mannschaft vom KG RSL 2000 Sandhofen ist in der Grauhalde in Schorndorf mit 15 Minuten Verspätung angereist, weil sie sehr lange im Stau feststeckten. Es bleibt abzuwarten, wie die offizielle Wertung des Kampfes ausgeht, da sie mit einem Bus unterwegs waren, dennoch ließen sich die ASV Ringer um Trainer Jaro Bago auf nichts ein, und boten den ca. 150 Zuschauern in der Grauhalde schöne und spannende Kämpfe, wobei der klare Sieg diesmal fast zwei Stunden dauerte. In der Ecke der Gäste wurde fast nur russisch gesprochen, waren doch immerhin 8 Ringer aus dieser Region, aber mit deutschem Pass.
Bis 55 kg ( F R )begann Alexander Jakuschew furios gegen den stämmigen Michael Naam. Mit Beinausheber, Durchdreher und Schlüpfern sammelte er schnell 6 Punkte und konnte 3 Runden durch Technische Überlegenheit gewinnen, womit er einen 4 : 0 Sieg für die Mannschaft errang.
Bis 120 kg ( G R ) standen sich mit Balasz Kiss und Anatoly Moosmann zwei unbesiegte Schwergewichtler dieser Saison gegenüber. Aber der Modellathlet Kiss konnte mit einem schönen Untergriff in der ersten Runde seinem Gegner gleich den Schneid abkaufen. Die weitern zwei Runden konnte Moosmann seine 18 Kilo Vorteil besser einsetzen, trotzdem gewann der klar aktivere Schorndorfer auch diese knapp, aber verdient. ( 3 : 0 )
Bis 60 kg ( GR ) standen sich mit und dem jungen Artur Baier und dem erfahrenen Walter Varaskin zwei ungleiche Ringer gegenüber. Artur konnte sich in der ersten Runde noch aus einer Schleuder befreien, musste aber in der zweiten Runde die einzige Schulterniederlage des Abends hinnehmen, was den ersten Sieg der Gäste bedeutete. ( 0 : 4 )
Bis 96 kg im ( F R ) konnte Schota Bilanischvilli ebenfalls, mit auf den bis dahin ungeschlagenen Artur Rimmer , auf einen gleichwertigen Gegner treffen, der ihm gleich mit einem Schlüpfer die erste Wertung abnahm. Aber mit zwei Runterreißern konnte er die erste Runde gewinnen.Die zweite und dritte Runde gingen ebenfalls knapp an Schota, der jedoch hart dafür kämpfen musste. ( 3 : 0 )
Bis 66 kg ( FR ) konnte Eugen Friesen im geliebten Freien Stil seinem Gegner Gasan Sabit gleich zeigen, wer Herr auf der Matte ist. Mit Beinangriffen und Durchdrehern konnte er die ersten zwei Runden, mit zwei Kopfschleudern die dritte Runde durch Techn. Überlegenheit vorzeitig für sich entscheiden, was 4 Mannschaftspunkte bedeutete. ( 4 : 0 )
Dass bis 84 kg ( GR ) der Schorndorfer Andreas Kusche gleich in der ersten Runde ein Feuerwerk an Techniken mit Achselwurf und Drehern ausführte, konnte er mit Überlegenheit gewinnen. In der zweiten Runde gelang ihm ein Kopfhüftschwung zu den Punkten, in der dritten Runde konnte er keine Wertung anbringen, und das Los entschied, dass sein Gegner Michael Kalinicenko durch Zwiegriff diese Runde gewann. In der vierten Runde konnte Kusche dann kurz vor Schluss mit Runtereißer den Kampf für sich entscheiden. ( 3 : 1 )
Bis 66 kg ( GR ) wollte der erfolgreichste Schorndorfer Krzysztof Szepanik , gegen Alexander Flat in nichts nachstehen, und demonstrierte in allen drei Runden mit Untergriff ,
und Durchdrehern und Aushebern seine Technische Überlegenheit, was 4 Punkte brachte.
Einen spannenden Kampf ohne Wertungen sah man bis 84 kg ( FR ) zwischen dem aktiven Stephan Weller und Jugendlichen Jonin Artem. Weller konnte jeweils in der Verlängerung punkten, egal ob er die Fassart gewann oder verlor. ( 3 : 0 )
Bis 74 kg ( FR ) musste Sedat Sevsay gegen den Routinier Zbigniew Rychlik durch eine Beinschleuder die erste Runde abgeben, die zweite gewann er in der Verlängerung, die dritte gewann er 2 : 1, und die vierte Runde konnte er ebenfalls nach einem gekonnten Angriff in der Schussphase für sich entscheiden, was der Mannschaft ( 3 : 1) Punkte brachte.
Bis 74 kg ( GR ) konnte Joszef Varga gegen den einzigen Deutschen der Gästestaffel Sascha Knittel, zwar einen verbissenen Kampf führen, in dem aber keine Wertungen fielen. Alle drei Runden gingen in der Verlängerung an die Gäste, die damit auf zwei Einzelsiege ihrer Mannschaft kamen. ( 0 : 3 )

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