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Mit einer Sieghoffnung fuhr die
Regionalligamannschaft von Trainer Jaro Bago am Samstag zum RV
Oftersheim. Die ersten Kämpfe verliefen planmäßig, dann jedoch
schien die ASV-Staffel vom Pech verfolgt.
Ein
Bericht von Chrissy Kusche
Herausragend war die Leistung von Alexander Jakuschew (55F). Gegen
S. Gartmann konnte er die ersten beiden Runden überlegen für sich
entscheiden. In der dritten Runde fehlte ihm nur eine Sekunde zum
Überlegenheitssieg (3:0). Ebenfalls drei Mannschaftspunkte fuhr
Balazs Kiss im 120 kg gr ein. Der 15 kg schwerere R. Jankoswski
hatte dem aggressiv agierenden Schorndorfer wenig
entgegenzusetzen. Mit Durchschlüpfern und Durchdrehern punktet er
sich zum ungefährdeten Drei-Runden-Sieg (6:0).
Schwer hatte es Eugen Friesen (60g). Gegen S. Kaczmarek musste die
Entscheidung jeweils in der Verlängerung herbeigeführt werden.
Doch das Losglück war nicht auf seiner Seite und er gab den Kampf
ab (6:3). Im 96 F holte Schota Bilanischwili dagegen wichtige 4
Punkte für die Gäste (10:3). Bis dahin verlief alles nach Plan.
Dann jedoch musste Josef Varga (66F) nach anfänglicher Führung
eine unglückliche Schulterniederlage einstecken (10:7).
Im ersten Kampf nach der Pause gab es einen Schock für Mannschaft
und Fans. Tobias Bulgrin (84g) wurde von S. Sardarian in Führung
liegend mit einem Untergriff geworfen. Dabei verletzte er sich
schwer an der Schulter und konnte den Kampf nicht fortsetzten
(10:11).
Einen guten Kampf machte Stefan Weller im Freistil. Bemüht, ein
möglichst hohes Ergebnis für seine Mannschaft einzufahren, zwang
er T. Andrejczuk bereits in der ersten Runde auf die Schultern.
Jedoch sah das der Mattenleiter Wioska nicht so. Am Ende ging der
Kampf mit 3:0 an Weller (13:11). Ebenfalls ein hohes Ergebnis
wollte Krzysztof Szcepanik (66g) erzielen. Gegen P. Zagorski
verfehlte er nur knapp die Überlegenheit (16:11).
Nun lag alles in der Hand der 74 kg-Ringer. Sedat Sevsay (F)
suchte im offenen Kampf gegen A. Brown seine Chance. Jedoch gelang
ihm diesmal kein Rundensieg. Im entscheidenden letzen Kampf des
Abends war ebenfalls alles offen. Craig Taylor musste zwar die
erste Runde an M. Klären abgeben, jedoch wurde sein weiteres
Bemühen nicht belohnt. Unverständlicherweise bekam er in der
zweiten Runde eine Passivitätsverwarnung. Mit dieser Schützenhilfe
des Mattenleiters ging auch diese Runde an die Gastgeber. Im
entscheidenden letzen Drittel war von Klären nicht mehr viel zu
sehen, dennoch gab es dafür keine Belohnung. In der Verlängerung
setzte Taylor alles auf eine Karte, vergebens (16:17).
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