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ASV-Ringer verpassten gelungenen Saisonauftakt

Ein Bericht von Chrissy Kusche

Am Samstag begann für den ASV Bauknecht Schorndorf die Regionalligarunde. Dies war nicht nur das Debüt für drei ASV-Neuzugänge, sondern auch die Premiere für das neue Wertungssystem. Der ASV reiste zwar nicht in Bestbesetzung nach Hofstetten, man rechnete sich aber beim Aufsteiger aus der Südbad. Oberliga dennoch eine Siegchance aus. Am Ende hatten die Gastgeber mit 19:17 knapp die Nase vorn. ASV-Vorstand Dr. Andreas Kusche ärgerte sich zwar über einen verpatzen Saisonauftakt, er blickt aber nach der knappen 17:19 Niederlage optimistisch in die Zukunft. „Dieses junge Team hat viel Potenzial und wird unseren Fans noch viel Freunde bereiten.“

Zunächst verlief für die Schorndorfer alles planmäßig. Neuzugang Alexander Jakuschew (55 F) ließ Dorer, dem dt. Jugendmeister keine Chance und gewann drei Kampfrunden mit technischer Überlegenheit (4:0). Matthias Kaubisch (120 gr) konnte trotz gutem Einsatz keine Runde gegen Thomas Summ für sich entscheiden. (0:1,1:1,0:1). Trotz des knappen Ergebnisses gingen somit drei Punkte an die Gastgeber (4:3). Eugen Friesen (60 gr) hatte keine leichte Aufgabe gegen M. Dold. Die erste Runde verlor er in der Verlängerung mit 0:1. Friesen steigerte sich jedoch und gewann die drei folgenden Runden jeweils mit 1:0 Punkten. Das hieß 3:1 Punktsieg für Friesen. Somit baute der ASV seine Führung zum 7:4 aus. Im nächsten Kampf strapazierte Benjamin Russ (96 F) wieder einmal die Nerven seiner Kameraden und besonders seines Trainers Jaro Bago. Gegen L. Kopp konnte Russ zunächst zwei Runden gewinnen. Verlor dann aber Runde drei und vier. Somit ging es in die entscheidende fünfte Runde. Erst in den letzten Sekunden gelang Russ die 1:0 Führung und damit der 3:2 Punktsieg. (10:6). Der erst 15jährige Artur Baier (66 F) hatte trotz sehr gutem Einsatz gegen den dt. Jugendmeister R. Ketterer keine Chance. So stand es zur Halbzeit des Mannschaftskampfes 10:10.
Auf Schorndorfer Seite machte man sich durchaus noch Hoffnungen auf einen Sieg.
Auch wenn im nächsten Kampf auf Tobias Bulgrin (84 gr) der Topringer Mario Lauer wartete. Mit respektlosem Kampfstil konnte er sogar die erste Runde für sich entscheiden. Der junge Bulgrin musste sich aber in den drei folgenden Runden dem bundesligaerfahrenen Lauer mit 1:3 geschlagen geben. (11:13). Von nun an zeichnetet sich eine eventuelle Niederlage für den ASV ab. Der Punktegarant Krzystof Szcepanik (66 gr) und der Neuzugang Stefan Weller (84 F) konnten trotz vollem Einsatz ihre Kämpfe nur mit jeweils 3:0 Punkten gewinnen. Besonders der auf Bodenkampf spezialisierte Szcepanik tat sich mit dem defensiv ringenden Dt. Juniorenmeister M. Volk sehr schwer. Hier machte es sich bemerkbar, dass es nach dem neuen Regelement bei Passivität keine angeordnete Bodenlage mehr gibt. Somit konnten die Schorndorfer zwei Kämpfe vor Schluss mit 17:13 in Führung gehen. In der 74 kg-Klasse blieben Sedat Sevsay (F) und Craig Taylor (gr) unter ihren Möglichkeiten. Besonders dem sonst so sicheren Punktegaranten Sevsay merkte man an, dass er nicht im Vollbesitz seiner Kräfte war. Obwohl sich in der dritten Runde mit der 1:0 Führung eine Wende für Sevsay abzeichnete, musste er sich am Ende dem dt. Polizeimeister Allgaier knapp mit 0:3 geschlagen geben. Taylor hatte den Dt. Juniorenmeister S. Schwendemann nicht viel entgegenzusetzen und verlor mit 0:3. Trainer Jaro Bago rechnet jedoch bei beiden Ringern mit einer deutlichen Steigerung in den nächsten Kämpfen.

 

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