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13./14.06.08 Medaillen bei den German Masters

 

 

Neuss-Konkordia Neuss war der Ausrichter der Deutschen Ringermeisterschaften ab 35 Altersjahren. 220 Ringer aus ganz Deutschland trafen sich um den Meister ihrer Altersklasse auszuringen. Die Meisterschaft war mustergültig ausgerichtet und verlief an beiden Tagen reibungslos.

Vom ASV Schorndorf waren Dr. Andreas Kusche und Michael Bulgrin am Start.

Dr. Andreas Kusche erkämpfte sich den Vizemeister-Titel der Altersklasse A 35 bis 40 Jahre in der 85 kg-Klasse. Nach ungefährdeten Siegen in der Vorrunde, traf er im Finale auf Mario Lauer (Hofstetten). Beide kennen sich bereits aus etlichen Erst-Bundesligabegegnungen zwischen dem Schorndorfer ASV und Haslach im Schwarzwald. Leider musste sich Kusche im Finale Lauer geschlagen geben. Er holte damit jedoch einen sehr guten Vizetitel für die Remstäler.

Michael Bulgrin (85kg) in der Altersklasse C (45 bis 50 Jahre) ging im griechisch-römischen und im freien Stil an den Start.

Im gr.-röm. Stil konnte er ebenfalls den Vizemeister Titel erkämpfen. Nach ebenfalls souveränen Einzug ins Finale, verlor er knapp gegen Andreas Pisniak (Kirchlinde).

 

Im freien Stil wollte Michael Bulgrin seinen Titel vom vergangenen Jahr unbedingt wiederholen So gewann er die erste Runde gegen den sperrigen Joachim Amrhein mit 4:3. Gleich zu Beginn der zweiten Runde konnte Bulgrin einen Beinangriff kontern und den Ringer aus Alzenau schultern.

In der zweiten Runde war Klaus Stroh der Gegner (ebenfalls Alzenau). Hier ließ Michael Bulgrin nichts anbrennen und konnte mit einem Beineinsteiger seinen Gegner schultern.

Der Finalkampf war angesagt und hier traf Michael Bulgrin auf seinen alten Bekannten und Kontrahenten Andreas Pisniak aus Kirchlinde. Es galt die Niederlage vom Vortag auszugleichen.

Beide Ringer ließen das Visier herunter und kämpften was das Zeug hergab. Es wurde um jeden Zentimeter Matte gekämpft. Bulgrin ließ sich von der Matte schieben und Pisniak führte 1:0. Ein Angriff von Bulgrin ging ins Leere und Pisniak konterte zum 2:0.

Der nächste Angriff von Bulgrin führte zu einer sehenswerten Beinschraube, es war der Ausgleich. Bulgrin gewann die erste Runde auf Grund der letzten Wertung.

In der zweiten Runde ging Bulgrin motiviert und mit der besseren Kondition den Kampf an und konnte seinen Gegner mächtig unter Druck setzen. Am Ende der zweiten Runde stand es 0:0 und es ging in die Verlängerung.. Pisniak durfte zuerst das Bein fassen und Bulgrin konterte zum 1:0 was den Sieg und den erhofften Meistertitel brachte.   

 

Bericht:

ASV-Presseteam

 

 

 

 

 

 

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