EM-Vorbereitungsturnier U18 im freien Stil in
Kosice /Slovakei
Weiterhin für Furore
sorgt der Leutenbacher Carsten Kopp (76 kg. / U18 / ASV Schorndorf).
Beim letzten Test vor den U18-Europameisterschaften Ende Juni in
Lettland schulterte er den polnischen Meister und sorgte mit Rang
drei im internationalen Klassefeld erneut für eine Glanzleistung.
Kosice (Slovakei)....24.05.08....ako.......Seine
derzeit starke Form unterstrich Carsten Kopp beim stark besetzen
internationalen Turnier in Kosice (Slovakei). Nach einem Freilos in
Runde eins traf er im Viertelfinale mit dem dritten der
tschechischen Meisterschaften Jan Valachovic auf einen äußerst
unbequemen Gegner. Schnell ging der Tscheche mit 1:0 Punkten in
Führung und konnte den Vorsprung durch passives Verhalten auch bis
kurz vor dem Rundengong halten, als es Carsten Kopp gelang mit einem
Kopfhüftschwung und der anschließenden Bodenlage die nötigen Punkte
zum 4:1 Rundensieg zu erkämpfen. Im zweiten Kampfabschnitt hatte
sich Kopp allerdings bestens auf seinen Gegner eingestellt und
beendete den Kampf mit zwei Dreier-Wertungen vorzeitig. Im Kampf um
den Finaleinzug musste er sich mit dem ungarischen Meister Laszlo
Balogh auseinandersetzen. Mit einer Armklammer und einem feinen
Beinangriff ging Kopp zunächst mit 1:0 Punkten in Führung musste
aber gegen den 11. der letzten Europameisterschaften nach Verlassen
der Matte den Ausgleich hinnehmen und verlor die Runde auf Grund der
letzten Wertung seines Gegners. Lange stand es im zweiten
Kampfabschnitt 0:0, als Kopp nach einem risikoreichen Angriff clever
gekontert wurde und am Boden zwei Wertungen zum 0:3 abgeben musste.
Den Rückstand konnte der junge Leutenbacher nicht mehr aufholen und
verpasste knapp den Finaleinzug. Noch vor zwei Wochen beim EM-Test
in der Ukraine musste Kopp gegen den polnischen Meister Jaced
Bilenski eine umstrittene Punktniederlage hinnehmen. Das kleine
Finale um Platz drei in der Slovakei stand jedoch ganz im Zeichen
von Carsten Kopp. Mit ständigen Angriffen baute der deutsche Meister
großen Druck aus, dem der Pole einfach nicht standhalten konnte.
Dann ging plötzlich alles ganz schnell. Armklammer, Bodenlage,
Einsteiger, Schultersieg – eine technische Kombination aus dem
Lehrbuch sorgte im deutschen Lager für einen vielumjubelten
Schultersieg.
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